Nibelungen-Realschule gewinnt deutschen Lehrerpreis  

370 Schüler hatten sich jahrgangs- und fächerübergreifend ein Schulhalbjahr lang mit allen Facetten des Themas "Frieden" auseinandergesetzt. Die Art und Weise fand die Jury des Deutschen Lehrerpreises innovativ und preiswürdig. Die Kinder und Jugendlichen besuchten eine Flüchtlingsunterkunft, interviewten Altenheimbewohner zu Krieg und Frieden und übten Rollenspiele ein. In einem weiteren Projekt befassten sich Schüler mit dem Weg eines Flüchtlings nach Deutschland.

"Wichtig ist, dass man auf die Menschen zugeht"
Erdacht und begleitet hat das Gesamtprojekt über "Frieden" ein Team aus acht Lehrkräften unter der Leitung von Edith Böhme. Die Schulleiterin der Nibelungen-Realschule nahm Montagmittag den Lehrerpreis in Berlin entgegen. Für Böhme sei in 40 Berufsjahren immer der bestimmte Umgang mit Kollegen und Schülern am wichtigsten gewesen, sagt sie. "Und dass man auf die Menschen zugeht, dass man die Menschen einbezieht, dass man auch ihre Sorgen und Nöte im Blick hat. Denn nur dann kann das Miteinander gelingen und wenn das Miteinander stimmt, dann gehen viele Sachen ganz von selbst."